Verbundprojekt zur Erhöhung der Verfügbarkeit von Windkraftanlagen (EVW) - Phase 2
Das Vorhaben EVW 2 basiert auf der 2009 erfolgreich abgeschlossenen ersten Etappe des geförderten Verbundprojektes EVW. Es wird ebenfalls mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unter dem FKZ 327574D unterstützt. Der Projektträger Jülich (PTJ) ist wiederum für die Verwaltung und formelle Unterstützung des Projektes zuständig. Die Arbeiten erstrecken sich über die Jahre 2011 bis 2013.
Das Folgeprojekt steht unter dem Thema: „Praxisimplementierung von zuverlässigkeits- und zustandsorientierten Betriebs- und Instandhaltungsstrategien auf Basis von standardisierten Prozessabläufen“
Projektpartner in der 2. Phase sind:
- die ENERTRAG AG (Dauerthal),
- das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES (Kassel),
- die GEO Gesellschaft für Energie und Oekologie mbH (Langenhorn),
- die WindStrom Betriebs- und Verwaltungs GmbH (Edemissen) und
- die FGW Fördergesellschaft Windenergie und andere Erneuerbare Energien e.V. (Berlin).
Die IZP Dresden übernimmt auch in der Phase die Projektkoordination. Die Verantwortung für die Teilprojekte liegt bei jedem Projektpartner selbst.
Hauptsächliche Ziele der 2. Phase des Forschungsprojektes sind:
- alle Konzepte, Methoden und Teillösungen in einem vermarktungsfähigen Gesamtsystem für ein zuverlässigkeitsorientiertes Betriebs- und Instandhaltungsmanagement zusammen zu führen.
- Standardtechnologien, Dienstleistungsangebote, Managementwerkzeuge und Systemlösungen anzustreben, die es bisher in der Windenergie-Branche aufgrund von fehlenden durchgehenden Richtlinien für die Informationsverarbeitung und die Prozesssteuerung nicht gibt.
- eng mit führenden Unternehmen der Windbranche zusammen zu arbeiten, um den notwendigen kontinuierliche Praxisbezug aller Arbeiten zu garantieren.
Auf Grund der hohen Bedeutung der Offshore-Windenergieerzeugung finden die speziellen Erfordernisse der damit verbundenen Einsatzbedingungen besondere Beachtung in allen Bereichen von EVW 2.
Aktuelle Informationen zum Stand von EVW 2 finden Sie unter www.evw-wind.de
Teilprojekt der IZP Dresden
"Aufbau einer RAMS-/LCC-Wissensdatenbank und Implementierung von Methoden und Werkzeugen für ein zuverlässigkeitsorientiertes Betriebs- und Instandhaltungsmanagement"
Die Praxisrelevanz aller Resultate wird direkt bestimmt durch die Qualität und Quantität der verfügbaren Informationen. Wir benötigen deshalb auch Ihr Expertenwissen und Ihre Prozessdaten! Senden Sie eine Email an info@izp.de, wenn Sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Ihr Vorteil: Diese Kooperation sichert Ihnen eine zeitnahe Ergebnisnutzung und versetzt uns in die Lage die Aussagesicherheit der Analysen, Prognosen und Optimierungen kontinuierlich zu verbessern. Durch den Aufbau einer neutralen und repräsentativen Wissensdatenbank soll eine breite Informationsbasis implementiert werden, die als Entscheidungsgrundlage für alle relevanten Bereiche der erneuerbaren Energien im Allgemeinen und der Windbranche im Besonderen genutzt werden kann. Dazu zählen auch Forschungseinrichtungen sowie die Politik und Wirtschaft. Durch die Nutzung von Erkenntnissen und Erfahrungen aus anderen führenden Wirtschaftsbranchen wird es im Rahmen von EVW-2 möglich sein, die enormen Möglichkeiten der RAMS-/LCC-Technologie auch für neue Anwendungsfälle zu erschließen. Ziel ist es, die Verfügbarkeit der Technik und Prozesse bei gleichzeitiger Senkung der Kosten zu erhöhen.


